Wein für Histaminallergiker

Kopfschmerzen und die Lösung.

HinstaminfreiDass zu reicher Weinkonsum zu Kopfschmerzen führen kann, hat schon fast jeder Mal erlebt. Doch der Übeltäter für den Brummschädel ist nicht immer nur beim  Alkohol zu suchen. Ein biogener Stoff mit dem Namen Histamin, welcher besonders bei der Gärung gebildet wird, kann auch das Problem sein. Schon bei wenigen Schlückchen Wein reagieren einige Menschen ganz besonders auf diesen Stoff. Hochrote Wangen, starkes Schwitzen, laufende oder verstopfte Nase, Asthma-Anfälle oder Magen-Darm-Probleme vermiesen vielen Menschen die Lust auf den abendlichen Schoppen.

Betroffene Menschen vermuten eine Histamin-Intoleranz hinter diesem Leiden. Es dreht sich hier um die biogenen Amine, die in einigen Lebensmitteln wie kräftigem Käse, Geräuchertem, Bier und Wein vorhanden sind. Sie werden bei gesunden Menschen im Körper, hauptsächlich im Darmbereich, abgebaut, jedoch nicht so bei Betroffenen.

Die Trauben haben von Natur aus kaum Histamin. Dieses entsteht erst mit der Verarbeitung. Faules Lesegut ist hoch belastet mit Mikroorganismen und Schimmelpilzen, der Ausgangsstoff für einen hohen Histaminwert im Wein. Jedoch kann man als Kellermeister dem natürlich entgegenwirken, in dem man nur sehr gesundes Lesegut schnell und sehr sauber zu Wein werden lässt.

Im Hinblick auf einen geringen Histamingehalt haben wir dieses Jahr bei sechs Weinen besonders auf eine solche Verarbeitung geachtet. Als Nachweisgrenze in deutschen Laboren gelten unter 0,25 mg/l. Die Weine:

2016er Riesling QbA trocken,
2016er Riesling QbA feinherb,
2016er Leichtsinn QbA feinherb,
2016er Leichtsinn QbA trocken,
2016er Blanc de Noir QbA trocken,
2016er Chardonnay Kabinett trocken,

liegen alle unter dieser Nachweisgrenze. Sollten Sie, oder jemand aus Ihrem Bekanntenkreis sich mit diesem Problem herum schlagen müssen und möchten doch mal gerne einen guten Tropfen trinken, haben sie mit diesen vier Weinen nun eine laborbestätigte Lösung.